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Das Wendland
Aufgrund der ehemaligen Zonenrandlage hat
sich das
Wendland seinen
ländlichen und natürlichen Charme erhalten.
Hier gibt es Wälder, das Elbtal-Biosphärenreservat,
die größte Dichte
von Bio-Bauernhöfen bundesweit,
anspruchsvolle Küche und diverse Kultur-Ereignisse.
Rundlingsdörfer

Dorfplatz im Rundling Lübeln
Das Wendland ist
das Kerngebiet der Rundlinge. Bei über 100 Dörfern ist diese Siedlungsform
noch heute im Ortsbild ablesbar. Der typische Wendland-Rundling liegt
abseits von großen Verkehrswegen, ist ursprünglich mit 3 bis 10 Hofstellen sehr klein und hat normalerweise nur einen
einzigen Zugang. Die dicht nebeneinander stehenden niederdeutschen
Hallenhäuser gruppieren sich um einen rundförmigen
Dorfplatz, die Wirtschaftsgiebel sind alle diesem Platz zugewandt. Diese
jahrhundertealte Bauform ist hier an vielen Orten noch unverfälscht erhalten.
Schreyhan,
Satemin, Göttin und Lübeln heißen einige der Rundlinge. In Lübeln
befindet sich auch das Rundlingsmuseum. Hier finden Sie Erinnerungen an
längst vergangene
Zeiten, wie die alte Schmiede, ein Backhaus, alte Möbel, Trachten und
Arbeitsgeräte und vieles mehr.
Heute sind viele der alten Bauernhäuser bis ins Detail restauriert worden. Viele Künstler leben hier, ökologisch bauen, biologisch wirtschaften,
zukunftsbezogene Projekte verwirklichen. Traditionelles und Modernes
vermischt sich hier.
Eine Gelegenheit einen Blick in private
Fachwerkhäuser, alte Höfe und Gärten zu werfen bieten die Ausstellungen
während der 'Kulturellen Landpartie'.
Die Kulturelle Landpartie
Ein Höhepunkt der Kunst und Kultur ist im Wendland die 'Kulturelle
Landpartie', die zwischen Himmelfahrt und Pfingsten
das ganze Wendland in eine Bühne verwandelt. In den Scheunen, Gärten, auf den Wiesen
und in den Ateliers wird Kunst und Kultur geboten. Musik, Kunsthandwerk,
Diskussionen und Kulinarisches bieten Irritationen und Anreize für alle
Sinne. Den Ursprung hat die 'Kulturelle Landpartie' im Widerstand von Künstlergruppen gegen die
nuklearen Lagerstätten in Gorleben.
Nemitzer Heide
Etwa 15 km östlich von Lüchow hat sich eine
abwechslungsreiche Heidelandschaft entwickelt. Im Schutz von Wacholder,
Birken und Kiefernwäldern haben sich Eidechsen und seltene Vögel
niedergelassen.
Ein Schäfer zieht regelmäßig mit seiner Heidschnucken-Herde über die
Heideflächen und sorgt für die Pflege der Landschaft. Eine
Ziegen-Großfamilie begleitet die Schafherde mit dem Schäfer. Zwei
Schafställe bieten der Herde und besonders den Lämmern Schutz.
Auf befestigten Wegen kann die Heide durchwandert werden. Im Spätsommer
breitet sich hier ein großer lila Blütenteppich aus.
Sonstige Ausflugtipps...
...sind die sehr schöne
Altstadt von Lüneburg
und der Hunderwasser-Bahnhof in Uelzen
(weitere Infos siehe unter Links)
weitere Fotos finden Sie auf unserer
Foto-Seite!
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