Das Wendland

Aufgrund der ehemaligen Zonenrandlage hat sich das
Wendland seinen ländlichen und natürlichen Charme erhalten.
Hier gibt es Wälder, das Elbtal-Biosphärenreservat,
die größte Dichte von Bio-Bauernhöfen bundesweit,
 anspruchsvolle Küche und diverse Kultur-Ereignisse.
 

Rundlingsdörfer

schwebende Warften (li. Hunnenswarf, am Horizont Windräder am Festland; re. Peterhaizwarf mit Bandixwarf)
Dorfplatz im Rundling Lübeln

Das Wendland ist das Kerngebiet der Rundlinge. Bei über 100 Dörfern ist diese Siedlungsform noch heute im Ortsbild ablesbar. Der typische Wendland-Rundling liegt abseits von großen Verkehrswegen, ist ursprünglich mit 3 bis 10 Hofstellen sehr klein und hat normalerweise nur einen einzigen Zugang. Die dicht nebeneinander stehenden niederdeutschen Hallenhäuser gruppieren sich um einen rundförmigen Dorfplatz, die Wirtschaftsgiebel sind alle diesem Platz zugewandt. Diese jahrhundertealte Bauform ist hier an vielen Orten noch unverfälscht erhalten.
Schreyhan, Satemin, Göttin und Lübeln heißen einige der Rundlinge. In Lübeln befindet sich auch das Rundlingsmuseum. Hier finden Sie Erinnerungen an längst vergangene Zeiten, wie die alte Schmiede, ein Backhaus, alte Möbel, Trachten und Arbeitsgeräte und vieles mehr.
Heute sind viele der alten Bauernhäuser bis ins Detail restauriert worden. Viele Künstler leben hier, ökologisch bauen, biologisch wirtschaften, zukunftsbezogene Projekte verwirklichen. Traditionelles und Modernes vermischt sich hier.
Eine Gelegenheit einen Blick in private Fachwerkhäuser, alte Höfe und Gärten zu werfen bieten die Ausstellungen während der 'Kulturellen Landpartie'.

Die Kulturelle Landpartie
Ein Höhepunkt der Kunst und Kultur ist im Wendland die 'Kulturelle Landpartie', die zwischen Himmelfahrt und Pfingsten das ganze Wendland in eine Bühne verwandelt. In den Scheunen, Gärten, auf den Wiesen und in den Ateliers wird Kunst und Kultur geboten. Musik, Kunsthandwerk, Diskussionen und Kulinarisches bieten Irritationen und Anreize für alle Sinne. Den Ursprung hat die 'Kulturelle Landpartie' im Widerstand von Künstlergruppen gegen die nuklearen Lagerstätten in Gorleben.

 

Nemitzer Heide

Etwa 15 km östlich von Lüchow hat sich eine abwechslungsreiche Heidelandschaft entwickelt. Im Schutz von Wacholder, Birken und Kiefernwäldern haben sich Eidechsen und seltene Vögel niedergelassen.
Ein Schäfer zieht regelmäßig mit seiner Heidschnucken-Herde über die Heideflächen und sorgt für die Pflege der Landschaft. Eine Ziegen-Großfamilie begleitet die Schafherde mit dem Schäfer. Zwei Schafställe bieten der Herde und besonders den Lämmern Schutz.
Auf befestigten Wegen kann die Heide durchwandert werden. Im Spätsommer breitet sich hier ein großer lila Blütenteppich aus.

 

Sonstige Ausflugtipps...

...sind die sehr schöne Altstadt von Lüneburg


und der Hunderwasser-Bahnhof in Uelzen

 

(weitere Infos siehe unter Links)


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